A- A A+

Wohltätiger Ohrenschmaus

Das Benefizkonzert der Wiener Musikschulen füllte am 8. Juni die reformierte Stadtkirche mit rund 70 Besuchern. Die Schüler und Schülerinnen boten beachtliche Auftritte für einen guten Zweck. Die Einnahmen dieses Abends kamen dem Projekt „Superhands“ der Johanniter zugute.

Schüler und Schülerinnen der Musikschule musizierten für den guten Zweck.

Schüler und Schülerinnen der Musikschule musizierten für den guten Zweck.

Neben den Klängen von Bach, Mozart und Vivaldi kam auch Anneliese Gottwald zu Wort, die „Superhands“ ins Leben gerufen hat. Seit über fünf Jahren werden durch superhands Kinder und Jugendliche unterstützt, die ihre Eltern pflegen. Nach den Auftritten von Querflöten, Klarinetten, Blockflöten, Fagotten, einer Orgel und vielen mehr, wurde in den Pfarrhof der Kirche zu Kaffee und Kuchen geladen. Dort schenkten Anneliese und Leo den vielen Fragen ein offenes Ohr und erhielten großzügige Spenden.

„Das Wichtigste ist, dass die Gesellschaft für pflegende Kinder sensibilisiert wird. Ich möchte das Projekt unter die Leute bringen und darüber informieren, dass es Hilfe gibt. Diese Kinder sollen wissen, dass sie da nicht alleine durch müssen!“, so Johanniter-Pflegedienstleiterin Anneliese Gottwald, die das Hilfsprojekt ins Leben rief. Etwa 43.000 Kinder sind allein in Österreich betroffen. Das ergab eine Studie des Instituts für Pflegewissenschaften der Universität Wien. Superhands möchte diese Familien unterstützen und entlasten.

Unter www.superhands.at findet man Informationsmaterial über Krankheit, die richtige Pflege und Hilfsangebote. Telefonische Beratung, sowie ein anonymes Online Portal werden ebenfalls angeboten und ermöglichen ein persönliches Gespräch, bei dem man bisher Unausgesprochenes endlich sagen darf.

Abschließend bedanke sich Anneliese Gottwald für die Einladung und lobte die Kinder, die mit viel Eifer und Hingabe zu diesem bereichernden Abend beigetragen haben: “Danke an die jungen Musiker und Musikerinnen für diesen wunderbaren Abend und an die Eltern und Angehörigen, die ihre Kinder bei ihrem Tun unterstützen und so großzügig gespendet haben.“