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Schlechtes Zeugnis zum Schulschluss? Hier gibt es Pannenhilfe!

Endlich Schulschluss und zwei Monate Ferien! Doch was tun, wenn das Zeugnis negativ ist und eine Entscheidungsprüfung ansteht?

Traruriger Schüler sitzt am Boden.

Denk dran: Schlechte Noten zum Schulschluss sagen nichts über deine menschlichen Qualitäten aus! (c) istock/bodnarchuk

Zunächst einmal: Ruhe bewahren. Ein schlechtes Zeugnis zeigt, wie gut du den Lehrstoff gelernt und wiedergegeben hast. Schulnoten sagen nichts über dich, deine Stärken und deine menschlichen Qualitäten aus! Du bist okay, auch wenn deine Eltern jetzt vielleicht ein wenig verärgert sind.

Auch wenn das Zeugnis dieses Mal nicht so gut ausgefallen ist, darfst du dir erst Mal eine Pause gönnen, nach einem intensiven Schuljahr ausspannen und Spaß haben. Nutze die Zeit auch, um gemeinsam mit deinen Eltern den Ursachen nachzugehen und eine gemeinsame Strategie zu entwickeln.

Wie soll es weitergehen?

Versuch doch mal deinen Eltern offen zuzuhören, meist liegen sie mit ihrer Kritik nicht ganz daneben. Nutze diese und denke darüber nach, was du in Zukunft besser machen könntest. Wenn eine Wiederholungsprüfung ansteht, plane möglichst nach den ersten zwei, drei Wochen regelmäßige Lernzeiten ein. Portioniere den Stoff in kleine Einheiten und wiederhole ihn. Teile dir den Tag ein und lass auch Luft für Pausen und Belohnung, z.B.: Schwimmen gehen, Freunde treffen! In der Regel dauert eine ernsthafte Vorbereitung vier bis sechs Wochen. Hier findest du Lerntipps der SchulpsychologInnen. Vom Fitness- bis zum Krimi-Prinzip ist für jeden was dabei!

Dein Hirn ist blockiert? Du kannst dich nicht konzentrieren?

Wenn man eine Prüfung nicht geschafft hat, weil man nicht gelernt oder zu spät angefangen hat, ist die Lösung relativ simpel. Was aber kann man machen, wenn man sich den Stoff trotz Lernen nicht merkt? Wenn man kaum Zeit hat, einfach immer an etwas anderes denkt, weil man sich um seine kranken Eltern, die Oma oder ein Geschwisterchen Sorgen macht?

Nicht immer ist Faulheit die Ursache für schlechte Noten. Manchmal sind es auch die äußeren Umstände: Sorgen, Verlustängste, zu wenig Schlaf, häufig Kopfschmerzen oder Rückenbeschwerden. Wenig Zeit, weil man sich um Haushalt und Geschwister kümmern muss oder dem kranken Angehörigen beim Waschen und Ankleiden hilft.

Was tun?

Versuch gemeinsam mit deinen Eltern zu besprechen, wie es weiter gehen kann und du wieder mehr Zeit für dich selbst gewinnen kannst.

Hol dir Hilfe! Du kannst die Schulpsychologinnen in deiner Nähe kontaktieren, sie stehen mit Rat und Tat zur Seite. Hier findest du Ansprechstellen in deinem Bundesland. Auch die Helpline vom österr. PsychologInnenverband steht Mo- Fr von 9:00 - 13:00 Uhr unter 01/504 8000 für Tipps zur Verfügung. Wir von superhands können dich bei der Suche nach Lösungen unterstützen. Wir sind MO und FR von 15.00 - 17:00 telefonisch unter 0800 88 87 87 erreichbar.

Alle Beratungsangebote sind kostenlos!

Also Kopf hoch, durchatmen und erst mal Energie tanken!