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Sachwalterschaft

Durch die steigende Lebenserwartung der Bevölkerung in Österreich, ist die Betreuung von alten und/oder pflegebedürftigen Menschen besonders wichtig.

Wenn diese Menschen psychisch krank sind oder eine intellektuelle Behinderung haben und daher nicht (mehr) fähig sind, ihre „Geschäfte“ ohne Nachteil für sich wahrzunehmen, wird bei Gericht eine Sachwalterin/ein Sachwalter bestellt.

Eine Sachwalterin/ein Sachwalter übernimmt dann die gesetzliche Vertretung der Person.

Diese gesetzliche Vertretung ist seit 1984 im Rahmen der Sachwalterschaft in Österreich geregelt. Eine Sachwalterschaft regelt die Entziehung oder Einschränkung der Rechte einer Person.
Eine Sachwalterin/ein Sachwalter wird für Personen nach Vollendung des 18. Lebensjahres bestellt, wenn diese aufgrund einer

  • intellektuellen Behinderung oder
  • psychischen Krankheit

nicht fähig sind, ihre Geschäfte ohne Nachteil für sich selbst zu besorgen.

Dies kann sowohl Rechtsgeschäfte (Vermögenssorge) als auch ärztliche oder soziale Betreuung (Personensorge) betreffen.

Sachwalterinnen/Sachwalter übernehmen die Besorgung aller oder einzelner Angelegenheiten der betroffenen Person, die diese nicht ohne Gefahr eines Nachteils für sich selbst besorgen kann.

Ansprechstellen

www.HELP.gv.at ist eine behördenübergreifende Plattform im Internet, die über Amtswege in Österreich informiert und teilweise deren elektronische Erledigung zulässt.

HELP versteht sich als Drehscheibe zwischen Behörden und BürgerInnen, wobei Kriterien wie Transparenz, Übersichtlichkeit, Verständlichkeit und die Konzentration auf das Wesentliche im Vordergrund stehen.

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